Nach Jahren einseitiger Konzentration auf die negativen Folgen der Besonnung scheint sich auch in der wissenschaftlichen Forschung eine "Wiederentdeckung der guten Sonne" anzubahnen. Die Anti-Sonnen- und Anti-Solarium-Propaganda der Vergangenheit hat dazu beigetragen, dass vor allem in den Industrieländern der epidemische Vitamin D-Mangel dramatisch zugenommen hat. Prof. Michael F. Holick aus Boston, USA, "Altmeister" der UV- und Vitamin D-Forschung rät:
"Mehr Sonne - aber immer mit Verstand!"
Es geht um vernünftigen und gesundheitsfördenden Umgang mit der Sonne, mit ihren UV-Strahlen und mit der Vitamin D-Versorgung.
Die Sonne ist durch ihr Licht, ihre Wärme und ihre Energie Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie stimuliert Geist und Seele, schenkt uns Kraft, Lebensfreude und Wohlbefinden. Sie macht einfach gute Laune.
Diese positiven Effekte des Sonnenlichtes sind medizinisch belegt. Die körpereigene Bildung des Vitamin D in der Haut erfolgt zu über 90% über die UV-Strahlen der Sonne oder des Solariums. Über die Nahrung wird Vitamin D nur in geringen Mengen aufgenommen. Darum spricht man auch vom Sonnenschein-Vitamin.
Vitamin D sorgt für starke Knochen, steigert die körperliche Leistungsfähigkeit, lindert Depressionen und wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus. Auch bei einigen Krebsarten wirkt sich allem Anschein nach eine hoher Vitamin-D-Spiegel im Blut positiv aus.
Auch im sonnenarmen Winter, wenn wir zu den wenigen Sonnenzeiten in geschlossenen Räumen arbeiten müssen, haben wir die Möglichkeit, uns im Solarium mit den fehlenden Sonnenstrahlen zu versorgen. Im Gegensatz zur Natursonne, die je nach Tageszeit, Jahreszeit, Höhenlage usw. starken Schwankungen unterliegt, lässt sich die Besonnung mit Solarien genau und individuell dosieren.
Die wichtigste Regel lautet: Nicht übertreiben, sondern mit Vernunft bräunen!
Bei maßvollem und individuellem Einsatz des Sonnenlichtes gilt:




